Schließung des Kohlenstoffkreislaufs mit wiederverwerteten Rohstoffen: Neue Elektronikbauteile aus gebrauchtem Polycarbonat

Die Kreislaufwirtschaft bietet große Chancen, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und die Ressourceneffizienz in der Kunststoffindustrie zu verbessern. Sie birgt langfristig aber auch ein großes wirtschaftliches Potenzial. Covestro möchte zu einem Pionier auf dem Weg in eine Zukunft mit alternativen Rohstoffen werden und baut zu diesem Zweck Stoffkreisläufe über die ganze Wertschöpfungskette auf – von den Lieferanten über die eigene Produktion und Logistik bis zur Nutzung seiner Produkte und deren Wiederverwendung.

Ein Kernelement beim Aufbau einer Kreislaufwirtschaft ist die Schließung des Kohlenstoffkreislaufs mit recycelten Rohstoffen. Auf der Kunststoffmesse K 2019 präsentiert das Unternehmen am Stand A 75 in Halle 6 ein neues Konzept zum Post-Consumer-Recycling (PCR) von Polycarbonatabfällen und deren Nutzung in der Elektronikindustrie.

Wiederverwendung im Fokus
„Polycarbonat wird in vielen hochwertigen Anwendungen genutzt und ist überdies sehr haltbar“, sagt Kayla Wu, Marketingmanagerin für Elektronikanwendungen von Polycarbonaten in der Region Asien-Pazifik. „Der Kunststoff ist viel zu wertvoll, um bereits nach einmaliger Nutzung entsorgt zu werden.“

Markttreiber für ein werkstoffliches Recycling sind die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (UN-SDGs), vor allem die Ziele Nummer 11 für nachhaltige Städte und Siedlungen sowie Nummer 12 für Nachhaltigkeit bei Konsum und Produktion. Aber auch branchenspezifische Standards der Elektronikindustrie, zum Beispiel Eco-Label wie der Blaue Engel und das Elektronik-Umweltsiegel EPEAT, CSR-Initiativen von Unternehmen und nicht zuletzt ein wachsendes Verbraucherinteresse an nachhaltigeren Produkten treiben die Entwicklung von Recyclinglösungen voran.

Geschlossener Materialkreislauf
Der auf der K 2019 vorgestellte geschlossene Stoffkreislauf beginnt mit der Herstellung von neuem, transparentem Polycarbonat bei Covestro und dessen Auslieferung an einen Hersteller von 5-Gallonen-Wasserflaschen. Dieser Kunde liefert die Flaschen an einen Wassererzeuger, der schließlich Verbraucher mit den gefüllten Flaschen versorgt. Diese können bis zu rund 50-mal wiederverwendet werden. Über die gleiche Wertschöpfungskette gelangen die Behälter am Ende ihrer Nutzungsdauer wieder über den Wasserproduzenten zum Flaschenhersteller zurück. Dann werden die Flaschen zerkleinert, gewaschen und gereinigt.

Nach Prüfung der Qualität des Post-Consumer-Rezyklats wird neues Polycarbonat-Granulat erzeugt. Das recycelte Granulat wird von Covestro zusammen mit neuem Produkt zu einem Polycarbonat-Blend veredelt. OEMs fertigen daraus Laptops, Kopierer, Drucker, Ladestationen für Smartphones und andere elektronische Geräte, die an Verbraucher vertrieben werden.

Wert schaffen für alle Partner
Das Konzept bietet deutliche Vorteile gegenüber bisherigen Recyclingansätzen für thermoplastische Kunststoffe. Dort wurde die Sammlung und stoffliche Sortierung von Post-Consumer-Produkten schon oft zur Herausforderung. Auch Qualitätsschwankungen standen oft einer effektiven und wirtschaftlichen Wiederverwertung entgegen. Vom neuen Konzept und dem dahinter stehenden Geschäftsmodell können nun alle Partner profitieren.

Nicht nur die Elektro- und Elektronikindustrie ist sehr an recycelten Rohstoffen interessiert; auch die automobile Wertschöpfungskette und hier zum Beispiel Batteriehersteller interessieren sich verstärkt für nachhaltigere Werkstoffe.

Wiederverwendung von PET-Flaschen
In einem weiteren Projekt arbeitet Covestro gemeinsam mit Partnern an der Wiederverwendung von Rezyklat aus Polyethylen-Terephthalat (PET)-Flaschen zusammen mit Polycarbonat. Beide Kunststoffe werden dabei zu einem PC+PET-Blend verarbeitet, aus dem wieder neue, wertige Produkte hergestellt werden können.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.
Folgen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/covestro

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter http://presse.covestro.de/news.nsf/id/Neue-Elektronikbauteile-aus-gebrauchtem-Polycarbonat

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WACKER verleiht Innovationspreis für die Entwicklung von CAVACURMIN®

Curcumin, der biologisch aktive Bestandteil von Gelbwurz, ist ein starkes Antioxidans mit belegten entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften. Weil es jedoch nicht wasserlöslich ist, wird Curcumin im menschlichen Blutkreislauf nur schlecht aufgenommen. „Um das zu verbessern, nutzen wir einen Trick und komplexieren Curcumin-Extrakt mit unseren Cyclodextrinen“, erklärt Rachela Mohr, die bei WACKER für die Vermarktung biologisch aktiver Inhaltsstoffe zuständig ist.

Cyclodextrine sind ringförmige Zuckermoleküle, die WACKER auf biotechnologischem Weg durch den enzymatischen Abbau aus dem stärkehaltigen Rohstoff Mais herstellt. Im Produkt CAVACURMIN® umschließen Gammadextrine das Curcumin. Die Außenhülle des Cyclodextrins ist hydrophil, also wasserliebend. Der Komplex wird dadurch dispergierbar und kann wesentlich besser vom menschlichen Körper aufgenommen werden. Eine klinische Studie belegt, dass die Bioverfügbarkeit so um den Faktor 40 gegenüber herkömmlichen Curcumin-Extrakten gesteigert werden konnte.

„Eine hohe Bioverfügbarkeit bei Nahrungsergänzungsmitteln wird für unsere Kunden immer wichtiger. Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere innovative Cyclodextrin-Plattform immer breitere Anwendung findet und wir damit einen Beitrag zur Entwicklung verbesserter Nahrungsergänzungsmittel leisten können“, sagte Dr. Helmut Reuscher, der CAVACURMIN® entwickelt hat.

Als rieselfähiges, dispergierbares Pulver lässt sich CAVACURMIN® von WACKER sowohl in trockenen und pulverförmigen Nahrungsergän¬zungsmitteln wie Tabletten, Kapseln und Powerriegeln als auch für funktionale Getränke verarbeiten.

Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter https://www.wacker.com/cms/de/press_media/press-releases/pressinformation-detail_106432.jsp?cid=rss:press

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Just – Evotec Biologics & Biocon Biologics sign licensing deal for a biosimilar asset

Evotec SE and Biocon Limited today announced that Biocon Biologics, a wholly owned subsidiary of Biocon Ltd, and Just – Evotec Biologics, wholly owned by Evotec, have entered into a strategic licensing agreement for an early-stage, pre-clinical biosimilar asset. Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter https://www.evotec.com/en/investor-relations/news/corporate-news/p/just—evotec-biologics–biocon-biologics-sign-licensing-deal-for-a-biosimilar-asset-5856

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Das Eigenheim im Zeichen von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz: Zukunftsweisende Designkonzepte für Haushaltsgeräte

Die Zukunft heißt Smart Home – mit einer zunehmenden Vernetzung von Geräten und fortschreitender Automatisierung ist die Digitalisierung auch im eigenen Heim angekommen. Auf der Fachmesse K 2019 vom 16. bis 23. Oktober in Düsseldorf präsentiert Covestro fünf zukunftsweisende Designkonzepte und Prototypen für Haushaltsgeräte der nächsten Generation.

„Das Internet der Dinge und die künstliche Intelligenz treiben die Gestaltung von Wohnräumen in der Zukunft voran“, sagt Jonas Michels, Senior Design Strategist, Competence Lead Brand und zuständig für Designstrategie bei designaffairs. „Wir sind überzeugt, dass künftige Heimprodukte automatisierter, individueller, humanisierter, integrierter und interaktiver werden als je zuvor.“

Um mit diesen Trends besser umgehen zu können, benötigen Designer und Hersteller einen zuverlässigen und vielseitigen Materialpartner wie Covestro, der die Entwicklung im Bereich Lifestyle und Haushaltsgeräte erkundet und Partner bei der Umsetzung von Innovationen unterstützt. „Wir begegnen diesen Herausforderungen, indem wir gemeinsam fortschrittliche Produktkonzepte entwerfen und entwickeln. Die enge Zusammenarbeit zwischen Covestro und designaffairs wird unsere visionären Designs Wirklichkeit werden lassen“, so Jonas Michels.

Designtrends bis 2024

„Wir untersuchen, wie sich das Design von Heimprodukten in den nächsten Jahren ändern wird, damit wir die gleiche Designsprache wie unsere Kunden sprechen und Materiallösungen anbieten können, die zu den künftigen Trends und Anforderungen passen“, sagt Dr. Andreas Brandt, Vice President Marketing für Elektronik, Elektrotechnik, Haushaltsgeräte im Segment Polycarbonates bei Covestro. „Covestro ist führend in der Entwicklung von leichtgewichtigen, flammhemmenden und schlagzähen Konstruktionswerkstoffen auf Basis von Polycarbonat. Wir setzen uns dafür ein, die Digitalisierung im Wohnraum der Zukunft voranzutreiben und zu einer nachhaltigeren und vernetzten Zukunft beizutragen.“

Materiallösungen müssen das Gleichgewicht zwischen Ästhetik und Funktionalität halten, um eine größere Gestaltungsfreiheit bei der Schaffung zukunftsfähiger Produkte zu bieten. Sie müssen ein CMF-Design ermöglichen (CMF steht für Farbe, Material, Oberfläche), um das gewünschte Aussehen und Gefühl zu erzielen. Weitere Anforderungen stehen im Zusammenhang mit Konnektivität, intelligenteren Schnittstellen und Automatisierungsfunktionen. Zukunftsfähige Materialien müssen höhere Produktsicherheitsstandards erfüllen und einfach gewartet werden können. Und schließlich sollen die Produkte oder deren Komponenten am Ende ihrer Nutzungsdauer wiederverwendet werden können.

Vom IoT-Steuerungsgerät bis zum multifunktionalen Arbeitsbereich

Auf der K 2019 präsentiert Covestro am Stand A75 in Halle 6 zukunftsweisende Designkonzepte, Prototypen sowie relevante Materiallösungen für diese Geräte:

• Intuitives IoT-Steuerungsgerät (Internet der Dinge) mit personalisierter Zugangskontrolle und konkretem Nutzererlebnis.
• Schnurlose Luftpflege: ein tragbares Luftbehandlungsgerät mit aufladbarem Li-Ionen-Akku und Bewegungssensor; der hohe Standardisierungs- und Modularisierungsgrad ermöglicht die Verwendung von recyceltem Material sowie die Wiederverwendung von Produktkomponenten.
• Intelligentes Hautpflegegerät mit Sensor- und Lichtbehandlungsfunktionen und wiederbefüllbarer Cremekartusche für einen Verzicht auf Einmalpackungen.
• Mit künstlicher Intelligenz betriebener Reinigungsroboter „Cargo Bot“ mit zusätzlichen Transportfunktionen, die die Verbindung zu einer intelligenten Community und einer intelligenten Logistik ermöglichen.
• Multifunktionaler modularer Arbeitsbereich, der effektive Work-at-Home- und Co-Work-Aktivitäten ermöglicht, die sich nahtlos in die Inneneinrichtung des Hauses einfügen und sich durch hohe Anpassungsflexibilität auszeichnen.


Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.
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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Evotec and Celmatix enter into strategic collaboration

Evotec SE and Celmatix Inc., a precision medicine company with a proprietary multi-omics platform, today announced a partnership to develop pre-clinical programmes in prevalent but underserved conditions affecting women’s reproductive health, including polycystic ovary syndrome (“PCOS”), endometriosis, and infertility. Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter https://www.evotec.com/en/investor-relations/news/corporate-news/p/evotec-and-celmatix-enter-into-strategic-collaboration-5854

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Der Dachspoiler der Zukunft

Der Automobilbau steht vor großen Umbrüchen. Gründe sind der Trend zur Elektromobilität, neue Formen der Konnektivität, die Einführung automatisierter Fahrfunktionen und neue Mobilitätsdienstleistungen wie „Car Sharing“ oder „Car on Demand“ Modelle. Neben dem Autoinnenraum wird sich das Exterieur in puncto Design und Funktionalität radikal verändern. Das gilt auch für Karosserieanbauteile wie Spoiler. Covestro stellt auf der Kunststoffmesse K 2019 vom 16. bis 23. Oktober in Düsseldorf eine neue Generation von Dachspoilern auf Basis von Polycarbonat-Werkstoffen vor. Die Konzeptbauteile greifen die wichtigsten Zukunftstrends im Fahrzeugexterieur auf.

„Wir verstehen uns nicht nur als Kunststoffhersteller, sondern auch als Mitgestalter des Automobils der Zukunft“, erklärt Doğan Ayger, Experte für Kunststoffanwendungen im Automobil bei Covestro. „Mit den Konzeptstudien wollen wir demonstrieren, dass unsere Konstruktionswerkstoffe technisch innovative, wirtschaftliche, leichtgewichtige und optisch attraktive Lösungen bei Dachspoilern der nächsten Generation ermöglichen.“

Gute Funktionsintegration, viel Gestaltungsfreiheit
Die Spoiler sind mit zahlreichen Funktionen ausgestattet. Dazu zählen Sensoren, Kameras und 5G-Antennen. Letztere übernehmen zum Beispiel wichtige Aufgaben in Fahrerassistenzsystemen. Auch Rücklichter und Elemente zur Ambiente-Beleuchtung sind in die Spoiler integriert. Sie sind teilweise in Black-Panel-Technologie ausgelegt, weisen also homogene, dunkle Oberflächen auf, wenn die dahinter verborgenen LED-Elemente nicht aktiviert sind. Die 3D-Oberflächen der Spoiler lassen sich in verschiedenen Farben und mit nebeneinander liegenden hochglänzenden und matten Bereichen gestalten.

Mit Hilfe der Direct-Coating-Technologie können Bauteilbereiche gezielt lackiert oder mit Funktionsbeschichtungen wie zum Beispiel einem UV-Schutz versehen werden. „Die Freiheiten bei der Gestaltung der Oberflächen in puncto Form, Farbe, Glanzgrad und Funktionen ermöglichen eine starke Individualisierung des Spoilerdesigns und leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Marken- und Modelldifferenzierung“, erläutert Ayger.

Geschäumte Teile zur Gewichtseinsparung
Die Konzeptbauteile sind auf ein geringes Gewicht hin optimiert. Dazu tragen nicht nur niedrige Wanddicken und die geringe Dichte der technischen Kunststoffe bei. Vielmehr können Sandwichaufbauten mit leichtem Schaumkern zum Einsatz kommen, der aus expandierten Makrolon® (E-PC) besteht und dadurch eine exzellente Wärmeisolation mit sich bringt.

Die für die Spoiler entwickelten Kunststoffe zeichnet eine hohe Zähigkeit aus. Sie bleibt auch in eisiger Kälte erhalten, was der Sicherheit zugute kommt. Die Dimensionsstabilität der Thermoplaste ist auch in der Hitze hoch, so dass sich enge Spaltmaße zwischen benachbarten Bauteilen (Nullfugenoptik) verwirklichen lassen.

Spoiler mit verbesserter Aerodynamik
Materialien von Covestro bieten Möglichkeiten zur aktiven Aerodynamik in Form von morphenden Elementen und Bauteilen. Mit ihnen soll der Luftstrom so gelenkt werden, dass das Fahrzeug stärker auf die Straße gedrückt wird und dadurch eine bessere Fahrdynamik aufweist. „In der Entwicklung weit vorangeschritten sind außerdem Kunststoffoberflächen, die den Luftwiderstand des Spoilers und damit den Kraftstoffverbrauch senken, was geringere Emissionen zur Folge hat“, so Ayger.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.
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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Materialkreisläufe über Wertschöpfungsketten hinweg aufbauen: Domo, Circularise und Covestro kooperieren bei der Rückverfolgbarkeit von Kunststoffen

DOMO, ein führender Anbieter von Polyamid-Lösungen, Covestro, ein bedeutender Hersteller von High-Tech-Polymerwerkstoffen, und Circularise, ein innovatives Transparenz-Start-up, wollen beim Aufbau von Stoffkreisläufen in der Kunststoffindustrie zusammenarbeiten und ein neues Verbundprojekt mithilfe der Blockchain-Technologie aufbauen. Die neu gebildete Projektgruppe Circularise PLASTICS zielt darauf ab, einen offenen Standard für Nachhaltigkeit und Transparenz in der Kunststoffindustrie zu etablieren. Auf der Fachmesse K 2019 (Düsseldorf, 16.-23. Oktober) werden DOMO (Halle 5, Stand A43) und Covestro (Halle 6, Stand A75) mit Kunden über das Projekt diskutieren und weitere Partner suchen, die sich ihnen auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft anschließen.

„Transparenz und der Begriff der Kreislaufwirtschaft stehen dabei stark im Fokus, aber es gibt Herausforderungen, wenn es um Transparenz in Bezug auf die Herkunft von Kunststoffen geht“, sagt Thomas Nuyts von DOMO. „Ein einheitlicher Standard für die Rückverfolgbarkeit bis zum Rohstoff würde es der Branche ermöglichen, über nachhaltige Verfahren zu kommunizieren und Materialien einen Ursprungsnachweis beizufügen.“

Die Partner sind der Ansicht, dass die Erreichung von Rückverfolgbarkeit und Transparenz in der Kunststoff-Lieferkette durch Blockchains diese authentischer und transparenter macht. Die drei Hauptziele sind:
Kreisläufe wählen: vereinfachte Auswahl von rückverfolgbaren, nachhaltigen und zirkulären Werkstoffen für Lieferanten, Verarbeiter, Hersteller, Formenbauer und Markeninhaber.
Kreisläufe aufbauen: Anreize für Lieferanten und Hersteller, rückverfolgbare, nachhaltige und zirkuläre Materialien und Produkte zu erstellen.
Kreisläufe schließen: Bereitstellung wichtiger Informationen für die umgekehrte Logistik sowie Rücknahme von Produkten, Materialien und Komponenten.

Die Kompatibilität von Blockchains ist ein wichtiges Thema, auch in der Kunststoffbranche, wo die Vorteile dieser neuen Technologie allen Teilen der Lieferkette zugutekommen können. „Für Materiallieferanten und -verarbeiter sowie Ausrüstungs- und Formenbauer bedeutet die Beteiligung an Circularise PLASTICS eine Steigerung des Materialwerts und des Vertrauens in ihre Fertigung durch Erstellung von Materialpässen für Kunstharze, Additive, Farbstoffe und andere Produkte. Für OEMs und Markeninhaber hilft es auf dem Weg zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen und einer gestärkten Markenposition, indem die Herkunft und Transparenz eines Produkts in Bezug auf seine Umweltauswirkungen mit absoluter Sicherheit ermittelt wird“, so Dr. Burkhard Zimmermann, Leiter Strategie, Nachhaltigkeit und Digital im Segment Polycarbonates bei Covestro.

Der Wert der Blockchain besteht darin, dass sie eine machtvolle zentrale Behörde vermeidet und allen Teilnehmern gleiche Rechte gewährt.

Der in den Niederlanden ansässige Tech-Innovator Circularise ermöglicht Transparenz und Kommunikation in globalen Wertschöpfungsketten durch die Verwendung von Blockchain und Zero-Knowledge-Proof. Das Ergebnis ist ein vertrauenswürdiger Datenaustausch in fragmentierten Lieferketten, ohne dass Datensätze oder Supply-Chain-Partner öffentlich bekanntgegeben werden. Im Gegensatz zu anderen Blockchain-Transparenzlösungen schützt die „Smart Questioning“ genannte Technologie von Circularise die Privatsphäre sowie sensible Informationen eines Unternehmens.

Dies bedeutet, dass Vertraulichkeit und Wettbewerbsvorteile immer gewahrt bleiben. Es entfällt auch die Notwendigkeit, einer zentralen Instanz zu vertrauen. „Da die gesamte Überprüfung vom System selbst durchgeführt wird, müssen sich die Benutzer nicht auf einen zentralen Kontrollpunkt verlassen. Stattdessen wird das Vertrauen von einer zentralen Behörde (z.B. einer überprüfenden Stelle) auf viele dezentrale, anonyme Teilnehmer übertragen“, sagt Mesbah Sabur von Circularise.

Das Circularise-PLASTICS-Konzept umfasst einen siebenstufigen Prozess, bei dem der Ausgangswerkstoff über einen Blockchain-Pfad identifiziert werden kann, um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und Herkunft der Produkte zu gewährleisten. Der OEM kann auf wichtige Informationen zugreifen und entsprechende Aussagen treffen, wenn diese letztlich vom ursprünglichen Informationsinhaber – dem Kunststoffhersteller oder Verarbeiter – akzeptiert werden. Diese Lösung hat zwei wesentliche Stärken gegenüber anderen Initiativen. Das offene Protokoll ermöglicht einen Industriestandard (für jede Blockchain) und vermeidet das Monopol. Die Smart-Questioning-Technologie schützt die Privatsphäre und sorgt gleichzeitig für Transparenz.

Das Circularise-PLASTICS-Projekt befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium. Ziel der K 2019 ist es, das Interesse von Partnern in der Wertschöpfungskette zu wecken, sich dem Konsortium in der Ideen- und Testphase anzuschließen. Neue Mitglieder werden zu nachhaltigen Innovatoren in der Kunststoffindustrie und erhalten Zugang zu aktuellen Informationen und Ressourcen. Sie haben außerdem die Chance, einen industrieweiten Kommunikationsstandard für die Kreislaufwirtschaft mitzugestalten.
www.circularise.com/plastics

Über DOMO Chemicals:
DOMO Chemicals ist ein führender Hersteller von hochwertigen technischen Materialien für eine Vielzahl von Märkten, einschließlich der Automobil-, Lebensmittel-, Medizin-, Pharma-, Chemie- und Elektronikindustrie. Das Unternehmen bietet ein komplettes Portfolio integrierter Nylon-6-Produkte, darunter Zwischenprodukte, Harze, technische Kunststoffe und Verpackungsfolien sowie den Vertrieb petrochemischer Produkte. Das in Familienbesitz befindliche Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland nutzt fortschrittliche Technologie und Kundenerkenntnisse, um nachhaltige und innovative Lösungen zu liefern. DOMO erzielte 2018 einen Umsatz von über 900 Millionen Euro und beschäftigt weltweit rund 1.100 Mitarbeiter.
www.domochemicals.com

Über Circularise:
Circularise ist ein Start-up im Bereich Blockchain-Technologie, das ein Open-Source-Protokoll und eine dezentrale Plattform bietet, um Transparenz für globale Lieferketten zu schaffen und Unternehmen den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. Mit Circularise können Marken, Lieferanten und Hersteller gesunde, nachhaltige und zirkuläre Materialien auswählen und Informationen über Produkte und ihre Lieferketten auf transparente Weise präsentieren, ohne die Privatsphäre zu gefährden.
www.circularise.com

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.
Folgen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/covestro

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter http://presse.covestro.de/news.nsf/id/Domo-Circularise-und-Covestro-kooperieren-bei-der-Rueckverfolgbarkeit-von-Kunststoffen

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Evotec reaches milestone in integrated drug discovery and development partnership with Aeovian

Evotec SE today announced that the Company has reached a milestone in a drug discovery and development partnership with the biopharmaceutical company Aeovian Pharmaceuticals, Inc. (“Aeovian“). Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter https://www.evotec.com/en/investor-relations/news/corporate-news/p/evotec-reaches-milestone-in-integrated-drug-discovery-and-development-partnership-with-aeovian-5851

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WACKER startet Produktion pyrogener Kieselsäure in den USA


WACKER startet Produktion pyrogener Kieselsäure in den USA

  • PRODUKTIONSANLAGE VERFÜGT ÜBER 13.000 TONNEN JAHRESKAPAZITÄT
  • 150 MIO. US-DOLLAR-INVESTITION SCHLIESST STOFF-KREISLÄUFE, ERGÄNZT WERTSCHÖPFUNGSKETTE UND SCHAFFT 50 NEUE ARBEITSPLÄTZE AM STANDORT CHARLESTON
  • VORSTANDSVORSITZENDER RUDOLF STAUDIGL: „DIESE ANLAGE IST DER NÄCHSTE LOGISCHE SCHRITT, UM CHARLESTON ZU EINEM VOLL INTEGRIERTEN SILICIUMSTANDORT IM ZWEITGRÖSSTEN CHEMIEMARKT DER WELT AUSZUBAUEN“
München / Charleston, 02.10.2019


Der Münchner Chemiekonzern WACKER hat heute an seinem Standort Charleston im US-Bundesstaat Tennessee eine Anlage zur Herstellung pyrogener Kieselsäure offiziell in Betrieb genommen. Gäste aus Politik und Wirtschaft wohnten den Feierlichkeiten bei. Die Anlage besitzt eine jährliche Produktionskapazität von 13.000 Tonnen. WACKER wird diese Mengen sowohl für Verkaufszwecke als auch für die eigene Siliconproduktion nutzen. Hochdisperse pyrogene Kieselsäure ist ein wichtiger Formulierungsbestandteil bei der Siliconkautschuk-Herstellung. Die Investitionen für die neue Anlage belaufen sich auf rund 150 Mio. US-Dollar. Am Standort Charleston entstehen dadurch 50 neue Arbeitsplätze.



Charleston HDK plant

Blick auf die Produktionsanlagen für hochdisperse pyrogene Kieselsäure (links) und für Polysilicium (rechts) am Standort Charleston. Hochreines multikristallines Silicium fertigt der WACKER-Konzern im US-Bundesstaat Tennessee seit 2016. (Photo: WACKER)


Bisher produzierte WACKER hochdisperse Kieselsäure an den deutschen Standorten Burghausen und Nünchritz sowie im chinesischen Zhangjiagang. Mit der Inbetriebnahme der Anlage in Charleston ist der Konzern nun in der Lage, Kunden auf dem amerikanischen Kontinent direkt mit pyrogener Kieselsäure der Marke HDK® zu versorgen. „Die zusätzlichen Kapazitäten stärken unsere Marktposition als einer der weltweit führenden Hersteller von pyrogenen Kieselsäuren und helfen uns dabei, die wachsende Nachfrage unserer Kunden zu begleiten“, erläutert WACKER-Vorstandschef Rudolf Staudigl.



Charleston HDK packaging

Die neue Abfüllanlage für hochdisperse Kieselsäure am Standort Charleston. Hier wird das Produkt vollautomatisch in sogenannte Big Bags verpackt. (Photo: WACKER)


Die neue Anlage schließt außerdem Stoffkreisläufe und verbessert die Wertschöpfung am Standort. Seit 2016 produziert WACKER in Charleston Polysilicium. Bei der Herstellung fällt als wichtigstes Nebenprodukt Tetrachlorsilan an. Dieser Stoff kann entweder umgewandelt und wieder in den Produktionskreislauf eingespeist oder wertschöpfend zu HDK® weiterverarbeitet werden.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlage verfügt das Werk Charleston über einen integrierten Produktionsverbund, wie ihn WACKER bereits an seinen deutschen Standorten Burghausen und Nünchritz mit großem Erfolg betreibt. Dieser Verbund ermöglicht maximale Flexibilität bei der Aufarbeitung von Tetrachlorsilan, vermeidet die Entsorgung von Nebenanfällen und steigert so die Wirtschaftlichkeit des gesamten Produktionsverbundes. „Diese Anlage ist der nächste logische Schritt, um Charleston zu einem voll integrierten Siliciumstandort im zweitgrößten Chemiemarkt der Welt auszubauen“, unterstreicht Staudigl die strategische Bedeutung der Investition.



Charleston HDK lab

Der Standort Charleston verfügt über eigene Entwicklungslabors für pyrogene Kieselsäure. Hier können Rezepturen gezielt an die Kundenbedürfnisse in der Region angepasst werden. (Photo: WACKER)


Zum neuen Betrieb gehören neben hochmodernen Abfüll- und Verpackungsanlagen auch Test- und Entwicklungslabors sowie Trainingsräume für die firmeneigene WACKER ACADEMY. Dort können Kunden im Rahmen von Seminaren, Trainings und praktischen Übungen Einblicke in die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten hochdisperser Kieselsäure gewinnen. „In unseren neuen Labors können wir Rezepturen und Anwendungen für Kunden auf dem gesamten Kontinent entwickeln und testen. Ziel ist es, die Produkte unserer Kunden durch die Verwendung unserer pyrogenen Kieselsäure nachhaltig zu verbessern“, sagte David Wilhoit, Leiter der US-Tochtergesellschaft Wacker Chemical Corporation, im Rahmen der Feierlichkeiten.

Über HDK® pyrogene Kieselsäure

WACKER ist einer der führenden Hersteller pyrogener Kieselsäure (Markenname HDK®). Produziert wird das äußerst vielseitig einsetzbare Pulver in Deutschland (Standorte Burghausen und Nünchritz), am chinesischen Standort Zhangjiagang und jetzt auch in Charleston im US-Bundesstaat Tennessee. Pyrogene Kieselsäure besteht aus hochreinem, amorphem Siliciumdioxid. Das Pulver wird als Verstärkungsmittel in der Siliconkautschuk-Herstellung, als Additiv zur Steuerung des Fließverhaltens von Lacken, Klebstoffen, UP-Harzen und Plastisolen oder als Rieselhilfe eingesetzt, etwa in der Kosmetik-, Pharma- oder Lebensmittelindustrie.


Kontakt

Wacker Chemie AG
Presse und Information
Florian Degenhart

Tel. +49 89 6279-1601
E-Mail florian.degenhart@wacker.com
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Pressebilder


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Energieabsorbierende Polyurethan-Crashbox im Covestro Sonnenwagen: Vollgas mit geschäumtem Unfallschutz

Mehr als 3.000 Kilometer durch das australische Outback – so schnell wie möglich und nur mit Sonnenenergie als Treibstoff: Das ist die Aufgabe, der sich engagierte Studierendenteams aus aller Welt ab dem 13. Oktober 2019 stellen wollen. An diesem Tag fällt der Startschuss für die Bridgestone World Solar Challenge 2019 in Darwin, Australien. Mit dabei ist das Team Sonnenwagen der RWTH Aachen University und der FH Aachen, das erstmals in der Challenger-Klasse teilnimmt.

Die Studierenden haben bei der Entwicklung ihres Solar-Rennwagens nichts dem Zufall überlassen. Aerodynamik, Elektrotechnik, Struktur, Fahrwerk, sogar die Fahrstrategie: Alles wird von spezialisierten Teams geplant und optimiert. Ein weiteres wichtiges Team-Mitglied ist Covestro, ein führender Anbieter innovativer Hochleistungsmaterialien unter anderem für den Automobilbau, der das Projekt in diesem Jahr als Hauptsponsor unterstützt.

Für ein gutes Abschneiden beim wohl härtesten Solarrennen der Welt führt kein Weg vorbei an extrem leistungsfähigen Werkstoffen, die den Sonnenwagen so leicht und aerodynamisch wie möglich machen, um maximale Energieeffizienz zu erreichen. Daher greift das Entwicklerteam für seine Konstruktion unter anderem auf das energieabsorbierende Polyurethan-Schaumsystem Baysafe® von Covestro zurück, der in der Crashbox an der Front des Solarautos zum Einsatz kommt: Der Sonnenwagen soll nicht nur pfeilschnell, sondern auch möglichst sicher sein.

Hohe Aufprallenergien sicher abfangen
Die Teilnehmer der Solar-Rallye müssen während ihrer Reise natürlich auf Hindernisse und Unfälle vorbereitet sein. „Tatsächlich muss jedes Team, das an dem Rennen teilnehmen möchte, ein Sicherheitskonzept vorlegen, das belegt, wie gut der Fahrer des Solarautos bei einem Unfall geschützt ist“, erläutert Claudio Pauler, Marketing Manager Automotive bei Covestro, der das Aachener Projekt von Leverkusen aus verfolgt. Und Baysafe® erwies sich als idealer Werkstoff, um den Zielkonflikt zwischen geringem Gewicht und ausgezeichneter Aufprallsicherheit intelligent zu lösen: Die mit Baysafe® ausgeschäumte Crashbox absorbiert sogar Aufprall-Beschleunigungen bis zu 5g.

„Mit anderen Worten: Die Baysafe® Crashbox bietet dem Fahrer unter den Bedingungen des Wettbewerbs selbst bei einem Frontalzusammenstoß einen guten Schutz“, erläutert Pauler. Das bestätigt auch Yusuf Can Arslan, Leiter der Arbeitsgruppe Struktur des Sonnenwagen-Entwicklerteams: „Wir haben Baysafe® gewählt, weil es die leichteste Option mit der höchsten Energieabsorption und den besten Sicherheitseigenschaften ist.“

Innovativer Werkstoff für die Autobranche
Tatsächlich ist der Werkstoff nicht nur die ideale Lösung für die Crashbox des Solar-Boliden aus Aachen: Er macht auch in der klassischen Automobilfertigung eine gute Figur. Baysafe® schützt Fahrzeuge, Passagiere und Fußgänger unabhängig von der Aufprallrichtung und überzeugt im Langzeiteinsatz obendrein durch eine hervorragende Dimensionsstabilität. Dabei ist das Polyurethan-Schaumsystem kostensparend zu verarbeiten: Montageelemente lassen sich einfach einschäumen, Träger werden elegant und schnell angeschäumt. Und praktisch nebenbei verhindert Baysafe® über einen langen Zeitraum ein Quietschen und Klappern von Bauteilen.

Das Schaumsystem ist ein idealer Werkstoff für den modernen Fahrzeug-Leichtbau, der heute im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeit bei vielen Automobil-OEMs steht. Ein geringes Gewicht bei optimaler Leistung ist auch genau das Argument, mit dem sich das Covestro-Produkt in den Augen des Sonnenwagen-Entwicklerteams von anderen energieabsorbierenden Werkstoffen abgehoben hat.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter http://presse.covestro.de/news.nsf/id/Vollgas-mit-geschaeumtem-Unfallschutz

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